Forum: „Moerser Stadtgespräche“

Beschulung von Flüchtlingskindern (538 Angeklickt)

Flüchtlingen in Moers wurde eine Verpflichtungserklärung vorgelegt. In der sie sich verpflichten sollten, bei einer Einschulung ihres Kindes und anschließender Wohnungszuweisung in einen anderen Schulbezirk, ihr Kind auf der ersten zugewiesenen Schule zu belassen. Die Eltern wurden dadurch abgeschreckt, da sie selbstverständlich kaum die Möglichkeit haben werden, ihr Kind möglicherweise durch die ganze Stadt zu fahren. Der Zustand in dieser Unterkunft mit vielen Familien im Moerser Norden ist durch unterforderte Kinder chaotisch. Eine große Zahl von Kindern wird mit einer derartigen Spitzfindigkeit vom Schulbesuch ferngehalten.
Die Kinder haben schon Bildungsjahre verloren. Über den Urheber dieser Erklärung schweigen sich Behörden zur Zeit aus. Gibt es eine Anweisung der Stadt? Auf welcher Rechtsgrundlage beruht eine derartige Erklärung? Warum werden die Integrationsbemühungen vieler Freiwilliger durch derartige Aktionen massiv erschwert? Das die Schulzuweisung problematisch ist steht außer Frage, aber der Beschulung der Kinder sollte absoluter Vorrang eingeräumt werden. Selbst eine passive Teilnahme an einem Unterricht wäre für die Entwicklung, soziale Teilhabe und Sprachförderung der Kinder wichtig.

Beitrag von Klaus Jansen vom 06.01.2017, 19.39h

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Beschulung von Flüchtlingskindern (538 Angeklickt) Klaus Jansen 06.01.2017, 19.39h

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