Forum: „Moerser Stadtgespräche“

Verkehrssituation Moers (2368 Klicks)

Guten Tag,

ich wollte mich mal wg. der unzumutbaren Verkehrssituation in Moers zu Wort melden.

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Punkt 1: Bauprojekte Essenberger Straße / Homberger Straße, Verkehrssituation ab Zubringer DU Rheinhausen - Moers Asberg + Römerstraße

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Mir ist vollkommen bewusst, dass Bauarbeiten stattfinden müssen. Vor allem die Essenberger Straße ist seit vielen Jahren "renovierungsbedürftig". Was ich jedoch nicht verstehe ist, weshalb die Stadt Moers parallel zu dem Bauprojekt Essenberger Straße nun Kanalarbeiten auf der Homberger Straße durchführt. Ferner habe ich Bekannte, die an der Homberger Straße wohnen. Ich hätte es doch etwas stilvoller gefunden, wenn die Stadt nicht nur mit Parkverbotsschildern und dem großen Schild "Homberger Str. AM 06.10.2014 gesperrt" die Anwohner über die Baumaßnahme informiert hätten, sondern vielleicht mal ein kurzes Infoschreiben verfasst hätte.

Ich merke schon, ich schweife ab. Also wieder zum eigentlich Problem:

Als ich am 06.10.2014 auf dem Weg von der Arbeit nach Hause war, wusste ich nicht, was mich erwartet, wenn ich die Abfahrt A 40 Moers Ost nehme... Ich stand allen Ernstes über eine halbe Std. im absolut, chaotischen Stau. Und ich bin Staus gewohnt... Alles nur weil die Homberger Straße gesperrt wurde und der Verkehrsfluss nicht mehr gegeben war. Klar, die Leute können auch nicht vernünftig auf die Essenberger Straße ausweichen, da man letzten Endes auf der Bergstraße landet. Und die ist ja nun wirklich nicht für eine Masse von Autos ausgerichtet: 30er Zone, überall am Straßenrand parkende Autos, etc. Somit Staut es sich an der Kreuzung Essenberger Str. / Römerstraße.

Wenn es nur das Warten gewesen wäre. Aber nein, ich war umzingelt von Leuten, die tatsächlich meinten, dass Ihre Zeit wichtiger sei, als die meine. Die jede Lücke genutzt haben, um sich weiter vorne in die Schlange zu mogeln. Und immer wieder Leute vor mir, die diese absolut, selbstsüchtigen Menschen auch noch einfädeln lassen. Mit der Konsequenz, dass ich wieder länger warten muss. Ich fahr jeden Tag 70 km. Ich muss auf den Autobahnen schon genügend Baustellen erdulden. Es reicht mal langsam!


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Punkt 2) Moers-Meerbeck, Moselstraße

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Für die, die die Straßensituation nicht kennen:

Immer wieder Abschnitte mit Straßenverengungen, rechts parkenden Autos. Gegenverkehr, der aufgrund der Behinderungen, Vorfahrt hat und einer Buslinie 4, die sich da irgendwie durchquetschen muss. Ich hoffe man kann sich etwas vorstellen :-)

Seit kurzem gibt es auf der Höhe des Spielplatzes einen tollen Kombi-Fahrer, der meint, entgegen der Allgemeinheit, auf der linken Fahrbahnseite zu parken. So, dass sich der Verkehr zwischen der Lücke "Rechts-parkende-Autos-links-parkender-Kombi" durchschlängeln muss.

Kürzlich kam ich ungewollt (!!!) in die Situation, dass ich dem, mir entgegen kommenden Bus, im Wege stand. Wäre eigentlich nicht so tragisch gewesen, weil der Busfahrer die Situation mit 100%iger Sicherheit erkannt hatte und der Einfachheithalber hätte warten können. Dieser hat aber vermutlich auch schon eine ziemliche Krawatte, weil Ihm dort ständig jemand die Vorfahrt nimmt, so dass er einfach gefahren ist. Ich hätte ja rückwärts zurück gesetzt, aber hinter mir meinte eine Trulla, es wäre sinnvoll sich bei der Situation hinter mich zu quetschen. Ich stand nun da, umzingelt von parkenden Autos, einem Bus der mir entgegen kam, einer Trulla und konnte nirgenwohin ausweichen. Hätte der Kombi da nicht auf der linken Seite gestanden, hätte der Bus einfach an mir vorbeifahren können. Aber nein es sollte ja nicht sein...

Letzen Endes ist der Busfahrer einfach gefahren. Ich hatte wirklich Angst. Der konnte sich mit einem Zentimer Abstand an mir und der Trulla vorbeiquetschen. Das hätte auch richtig schief gehen können. Als ob ein Busfahrer die Abstänge bis auf einen Zentimer abschätzen kann.

Hand aufs Herz: Ich wollte wirklich niemandem die Vorfahrt nehmen. Die Situation kam ungewollt zustande. Ich frage mich dennoch: Muss sowas sein? Kann man das nicht anders lösen? Wären bspw. Parkverbotsschilder nicht mal eine Lösung?

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Autofahren in Moers nur noch mit purem Horror verbunden ist und nur weil man Bauprojekte nicht besser aufeinander abstimmt, an Problemstellen einfach nichts ändert und natürlich, weil heut zu Tage viel zu viele Psychos auf den Straßen unterwegs sind. Es tut mir leid, aber einen treffenderen Ausdruck finde ich für manche Autofahrer nicht.

Ich würde mich freuen, wenn sich jemand der Stadt tatsächlich mal der Sachen annimmt. Ich hatte auch schon ernsthaft in Erwägung gezogen (vor allem im Punkt 2) eine schriftliche Beschwerde einzureichen. Ggf. ist es aber besser, wenn sich auch weitere Moerser-Bürger mal zu Wort melden und die Situationen bestätigen könnten. Ich würde mich freuen.

Ich wünsche ein angenehmenes Wochenende.

Freundliche Grüße

Beitrag von anastasia vom 10. Oktober 2014 18:56

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